Eine Umrüstung auf Autogas ist in der Regel unkompliziert und bei allen Fahrzeugen mit einem herkömmlichen Ottomotor möglich. Die meisten auf Autogas umgerüsteten Fahrzeuge werden bivalent angetrieben, so dass man sowohl mit Autogas oder mit Benzin fahren kann. Während der Fahrt kann der Fahrer manuell zwischen Autogas- und Benzinantrieb umschalten, so dass bei leerem Gastank eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung möglich ist.
Der Einbau der Autogasanlage
Die einzelnen Komponenten der Autogasanlage werden im Motorraum und im Kofferraum des Fahrzeugs eingebaut. Der Gastank wird meist in der Reserveradmulde unter dem Kofferraum des Fahrzeugs eingebaut, so dass bei ausreichend großer Reserveradmulde der gesamte Kofferraum erhalten bleibt.

- Separater Tankstutzen, der fest mit der Karosserie verschraubt ist – der Tankdeckel wird anschließend in der Farbe des Fahrzeugs lackiert.
- In die Reserveradmulde eingelassener Gastank (je nach Fahrzeugtyp 35 bis 95 Liter Fassungsvermögen) – das Kofferraumvolumen bleibt vollständig erhalten.
- Kompensierter Zweistufen-Verdampfer/Druckregler
- Der Gasfilter befindet sich zwischen dem Druckregler und der Verteilerleiste der Einspritzdüsen
- Nach der Filterung im Gasfilter wird das Autogas an die Injektoren verteilt und gelangt zum Ansaugkrümmer in den Motor
- Umschalter Gas/Benzin im Fahrzeuginnenraum
- Gasanlagensteuergerät
Autogas und Sicherheit
Entgegen weit verbreiteter Vorstellungen birgt die professionelle Umrüstung auf Autogas keine Sicherheitsrisiken in sich. Der Autogastank ist so konzipiert, dass er selbst schweren Unfällen oder extremer Hitzeinwirkung standhält.


